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Hochwertige osteopathische Fortbildungskurse der STILL ACADEMY Osteopathiefortbildung

Traumasensible Osteopathie - Traumaarbeit in Theorie und osteopathischer Praxis

Ralph Schiedt D.O. (D): „Seit fast 20 Jahren begleitet und leitet mich die Osteopathie, deren Ausbildung ich an der STILL ACADEMY erfahren durfte. Seit 2003 im Lehrerteam der STILL ACADEMY unterrichte ich die Fächer Kraniale Anatomie, Neurologie, das System der Dura mater, Jones-Techniken und biete eine Einführung in das Thema „Trauma und Osteopathie“ – alles im steten Bemühen ein tieferes Verständnis für die Anatomie, die Osteopathie und den Menschen zu entwickeln.

Ralph Schiedt zu seinem Kurs: „Immer öfter hält das Wort Trauma im alltäglichen Sprachgebrauch Einzug und erfährt die unterschiedlichsten Wortinterpretationen. Der ursprüngliche Traumabegriff aus dem Altgriechischen bedeutet Verletzung oder Wunde.
Die Trennung in physische und psychische Traumata ist eine Unterteilung der Neuzeit ( IDC 10, WHO/Internationale Klassifikation von Krankheiten aus 2000 und DSM-4 ( US- amerikanisches- international genutztes-diagnostisches Handbuch für psychische Erkrankungen)).

Die Trennung zwischen Körper und Geist/Seele fand ich in den letzten zwei Jahrzehnten meiner therapeutischen Arbeit nicht bestätigt. So stieß ich auf der Suche nach interdisziplinären therapeutischen Ansätzen und einem natürlichem Umgang mit dem Thema TRAUMA, auf die Arbeiten von Peter Levine. Beinahe zeitgleich entdeckte ich für mich das Achtsamkeitsprinzip des Yoga und dessen sensiblen, selbstverantwortlichen Umgang mit Körper Geist und Seele.

Immer wieder konnte ich Teile aus diesen Erfahrungen in meine therapeutische Arbeit als Osteopath einfließen lassen. In Verbindung mit den Prinzipien der Selbstregulation und die Betrachtung des Menschen als Einheit entstand die Idee für diesen Kurs.

Ein vielschichtiges Verständnis für das Wort Trauma, das Entwickeln von solidem therapeutischem Werkzeug für einen traumasensiblen Umgang in der osteopathischen Praxis, sowie das Schaffen interaktiver Systeme zwischen Therapeut und Patient gestalten die Schwerpunkte des Kurses.“ 

  • Grundlagen aktueller Traumaforschung und deren Behandlungsansätze im osteopathischen Kontext 
  • Posttraumatische Belastungsstörung und Osteopathie
  • Rahmenbedingungen in der osteopathischen Praxis
  • Trauma und Gehirnareale im kraniellen Kontext in Theorie und Praxis
  • Trauma und ZNS
  • Dura und traumasensible Osteopathie in Theorie und Praxis
  • Embryologie und deren osteopathische Relevanz bei Traumata
  • Resourcen und ihre Bedeutung für die traumasensible Osteopathie in Theorie und Praxis
  • Techniken aus dem Bereich Yoga und Faszientraining zur sorgsamen Körperarbeit
  • Pranajama/ Atemtechniken als integrativer Bestandteil traumasensibler Osteopathie
  • Förderung und Schulung von interaktiver Arbeit zwischen Patient und Therapeut als Basis traumasensibler Osteopathie
  • Modellierung: Osteopathische Techniken zur aktiven Selbstregulation traumatisierter Patienten in Bezug auf Faszien und Viszera
  • Techniken zur Stabilisierung und Ressourcenaufbau des Therapeuten (Techniken aus dem Bereich Yoga und Faszientraining zur sorgsamen Körperarbeit)
  • Der Kurs beeinhaltet auch Yogaeinheiten zu den Themengebieten Dura/ Nervensystem und Organe und Regenaration.
    Die Einheiten werden geleitet von Jenny Redmann; Magister Sportwissenschaft, Yogalehrerin.
    Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer eine Yogamatte hat, bringe die bitte mit.

Vorbereitende Literatur:
1. Sprache ohne Worte, Peter A. Levine, KÖSEL
2. Trauma Yoga Heilung durch sorgsame Körperarbeit, David Emerson und Elizabeth Hoper, G.P. Probst Verlag

Ralph Schiedt: „KURSABLAUF „Traumasensible Osteopathie“
Der Kurs beinhaltet fünf übergeordnete Themenbereiche, die logisch aufeinander aufbauen und die praktische Arbeit während der drei Kurstage begleiten:

  1. Ressourcen: Techniken zur Stabilisierung und Beruhigung des Nervensystems von Therapeut und Patient.
  2. Gewahrsein: Schulung und Integration von wahrnehmenden Aspekten des Patienten in eine osteopathische Behandlungssequenz.
  3. Optionen geben: bedeutet, dass der Patient eine Wahl, bzw. Einfluss auf die Behandlung hat. Fördern dieser Interaktion zwischen Patient und Therapeut und der damit verbundenen Anpassung von Behandlungsstrategien während einer Therapieeinheit.
  4. Effektives Handeln: aktives Umsetzen von Punkt 3 (ein traumatisierter Patienten braucht von „ ich habe eine Wahl, oder Einfluss auf die Behandlung“, bis „ich mach das jetzt“ aktive Unterstützung!)  
  5. Rhythmen aufbauen:  wechseln von aktiv zu passiv und wieder zurück, von „ ich lasse machen“, zu „ich bin aktiver Teil einer osteopathischen Behandlung“. Je dynamischer sich diese Interaktion zwischen Therapeut und Patient gestaltet, desto natürlicher können die autoregulativen Mechanismen des Patienten wieder greifen. 

Wir empfehlen den Abschluss einer Seminar-Rücktrittsversicherung!
Stornierungskosten bei Absage des gebuchten Postgraduiertenkurs der STILL ACADEMY fallen erst vier Wochen vor Kursbeginn an. Für diesen Zeitraum besteht die Möglichkeit, die kompletten Seminarkosten (Seminarkosten, U/V, An-/Abreise) zu versichern, so dass bei kurzfristiger Absage im Zeitraum von diesen vier Wochen vor Kursbeginn dem Teilnehmer keine finanziellen Nachteile entstehen.

Seminar-Rücktrittsversicherung

Veranstaltung

Wann:11.03.2016 - 13.03.2016
Wo:Mülheim an der Ruhr
Kategorie:Postgraduiertenkurs

Beschreibung

Dozent/in: Ralph Schiedt DO. M.R.O.
11.03.2016 - 13.03.2016
Fortbildungskosten in Euro:
Preis: 500,00

Umsatzsteuer frei gemäß § 4.21b UStG.

Zum Kurs anmelden (Es sind noch Plätze frei)
Unterichtszeiten:
Freitag14.00-18.30 Uhr
Samstag08.30-18.30 Uh
Sonntag08.30-15.00 Uhr

„Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds“.

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STILL ACADEMY Osteopathiefortbildung
Andreas Kasack & Heinrich Niggemeier GbR
Am Eckland 7
45481 Mülheim an der Ruhr

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Telefon Mülheim
Frau Susanne Bahr

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Fax: + (0) 208 - 30 71 71 53
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