Kraniale Entriegelung in der osteopathischen Praxis – Dr. Beryl Arbuckle und die Schädelbasisxis / Mülheim

Fachdozent: Dr. Kenneth Lossing D.O.(US)

Dieser neueste Kurs von Ken Lossing setzt seine Reihe der Kurse zur „Kranialen Entriegelung“ fort. Hier nun wird das Entriegelungsprinzip auf der tiefsten Ebene des Schädels, der Schädelbasis, angewendet.

Datum: 16.02.2023 – 19.02.2023

Ort: Katholische Akademie „Die Wolfsburg“ Mülheim

Kosten: 750,00€

Kursbelegung:

SEMINARZEITEN
Donnerstag 09:00 – 18.30 Uhr
Freitag         08:30 – 18:30 Uhr
Samstag       08:30 – 18:30 Uhr
Sonntag       08:30 – ca. 15:00 Uh

Bei allen Kursen ist das Mittagessen sowie Getränke und Obst/Kuchen mit inbegriffen.

Kraniale Entriegelung in der osteopathischen Praxis

  • Beryl Arbuckle und die Schädelbasis

Dieser neueste Kurs von Ken Lossing setzt seine Reihe der Kurse zur „Kranialen Entriegelung“ fort. Hier nun wird das Entriegelungsprinzip auf der tiefsten Ebene des Schädels, der Schädelbasis, angewendet.

Die Schädelbasis besteht aus dem Foramen magnum, den Kondylen, der Basis des Occiputs, dem Felsenbein an den Schläfenbeinen, der Basis des Sphenoids, dem Keilbeinkörper, dem Siebbein und der sie verbindenden endokraniellen Dura.

Dieser Bereich des Schädels ist nach Ken Lossing  am wenigsten gut verstanden worden, am schwierigsten vollständig zu diagnostizieren, am schwierigsten effektiv zu behandeln und letztendlich doch am wichtigsten.

Bei richtiger Ansprache kann die Schädelbasis sowohl bei der Primäratmung als auch bei der Thoraxatmung „atmen“.

Beryl Arbuckle DO erlernte 1942 die kraniale Arbeit der Osteopathie von William Garner Sutherland. Damals ging man für 75 Dollar für eine Woche in sein Haus/Büro. Wer länger bleiben wollte, konnte dies tun. Dr. Sutherland lehrte, was er in der klinischen Praxis tat. Allerdings änderte er einige Jahre später den Ansatz für seine Lehrzwecke.

Eines der zentralen Elemente, das im neuen Unterrichtsansatz nicht überlebt zu haben scheint, war die Idee der „verriegelten“ Nähte. Neben der Beibehaltung und Erweiterung des von Sutherland in seiner Praxis verwendeten Ansatzes, einschließlich der Entriegelung, entdeckte Dr. Arbuckle während der Dissektion „Stressbänder“ und integrierte das Konzept der „knöchernen Strebepfeiler“. Dr. Arbuckle gehörte viele Jahre zum Lehrkörper von Sutherland.

Dr. Robert Fulford begann 1946 bei Dr. Sutherland zu studieren. Er erkannte, dass er klinisch nicht die gleichen Ergebnisse erzielen konnte wie Sutherland. Als er sich die anderen Kranial-Lehrer ansah, schien Dr. Arbuckle die klinischen Ergebnisse von Sutherland am besten zu reproduzieren, also ging er zu ihr und studierte mit ihr. Er führte mehrere Sezierungen durch und stellte fest, dass die „Stressfasern“ manchmal so stark waren, dass sie das Skalpell brachen, anstatt geschnitten zu werden.

Kenneth Lossing DO studierte von 1991 bis 1997 bei Robert Fulford. Seitdem studiert und praktiziert er die erlernten Konzepte und wendet sie klinisch an. Diese Serie basiert auf dem, was sich seitdem klinisch entwickelt hat.

Dieser Kurs ist ein eigenständiger Kurs, es ist nur ein angemessener Hintergrund in kranialen Ansätzen erforderlich.

Im Kurs behandelte Themen:

  • Theorie entschlüsseln
  • Stressbänder
  • Strebepfeiler
  • Traumatische Läsionen des Gewölbes, Palpation, Diagnose und Behandlung
  • Die Nähte des Siebbeins

Frühere Kurse zum Freischalten konzentrierten sich auf:

  • Die Membranen, Spannungsbänder, spinale Dura und das Atemdiaphragma.
  • Die Nähte des Gewölbes.
  • Die Nähte des Gesichts und der Basis.
  • Der kraniale Ansatz von Dr. Arbuckle.