Wir heilen keine Krankheit, wir ebnen nur den Weg. Das osteopathische Konzept der Charlotte Weaver (1884 – 1964) / Mülheim

Fachdozentin: Prof. Michaela Rütz D.O. M.R.O. M.Sc.

Wir freuen uns sehr, dass Michaela Rütz, assistiert durch die erfahrene Kollegin Kirsten Rüdrich, diesen einzigartigen Kurs nun auch in Mülheim gestalten wird. Der erste Kurs in Leipzig im vergangenen Jahr führte zu Begeisterung und Überraschung.

Datum: 11.11.2022 – 13.11.2022

Ort: Katholische Akademie „Die Wolfsburg“ Mülheim

Kosten: 530,00€

Kursbelegung:

SEMINARZEITEN

Freitag   10:00 – 18:30 Uhr
Samstag  8:30 – 18:30 Uhr
Sonntag   8:30 – ca. 15:00 Uhr

Bei allen Kursen ist das Mittagessen sowie Getränke und Obst/Kuchen mit inbegriffen.

Prof. Michaela Rütz D.O. M.R.O. M.Sc.

„Wir heilen keine Krankheit, wir ebnen nur den Weg.“

Der erste Kurs in Leipzig im vergangenen Jahr führte zu Begeisterung und Überraschung. So wertvoll erschien den Teilnehmern die lebendige und so praxisnahe Verknüpfung des differenzierten Blicks auf die Embryologie und die unmittelbare, feine und präzise Umsetzung am Patienten.

Erstmals wird hier in einem kompakten Kurs die hocheffiziente Arbeit von C. Wheaver, der Schülerin von A.T. Still vorgestellt und praktisch erarbeitet.

Die embryologischen Entwicklungsbewegungen von Wirbelsäule und Kranium sind Ausgangspunkt ihres ungewöhnlichen Ansatzes.

In ihrer klar strukturierenden Art führt Michaela Rütz, assistiert durch die erfahrene Kollegin Kirsten Rüdrich, präzise durch das Handwerk, wie es von Charlotte Wheaver überliefert ist.

„Wir heilen keine Krankheit, wir ebnen nur den Weg.“

Das osteopathische Konzept der Charlotte Weaver (1884 – 1964)

In Anlehnung an das Konzept von Charlotte Weaver vermittelt dieser Kurs praktische Erfahrungen im Rahmen dieses Denkmodells, unter besonderer Berücksichtigung embryonaler Entwicklungsbewegungen, -muster und -kräfte.

Charlotte Weaver graduierte 1912 an der American School of Osteopathy. Ihr forschendes Interesse galt insbesondere der Embryologie.

Auf dieser Grundlage postulierte sie, dass das embryonale Gewebe, welches sich zu den Knochen des Schädels differenziert, mit dem Gewebe korrespondiert, das sich zu Wirbeln differenziert.

In ihrem ursprünglichen Konzept sah sie das Kranium als drei spezialisierte Wirbel, die nach kranial hin die Wirbelsäule fortsetzen.

Charlotte Weaver hinterließ umfangreiche Beschreibungen der embryonalen Entwicklung der Wirbelsäule und des Schädels, jedoch nur vereinzelt Hinweise auf die Umsetzung in der osteopathischen Praxis.

Michaela Rütz hat dieses Denken durchdrungen und in klares osteopathisches Handwerk übersetzt, das unmittelbar bereichernd in die Praxis integriert werden kann.